Sektion Erfurt

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Dienstag, 25.08.2026 - 18:30

Vier Jahre Krieg in Europa - Was bedeutet dies für Deutschland

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr e.V.

Paneldiskussion

von links nach rechts: Oberst Arndt Günther, Alexey Yuspov, Dr. Susan Stewart, Vasyl Vitenko, Moderator: Wolfgang Höffken

Vier Jahre Krieg in Europa. Was bedeutet dies für Deutschland? 

Unter diesem Motto fand, organisiert von der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., dem Reservistenverband und der Friedrich-Ebert-Stiftung im Hörsaal der Universität Jena eine hochkarätig besetzte sicherheitspolitische Veranstaltung statt.

Nach der Begrüßung der Teilnehmenden durch Michael Adam, den Sektionsleitenden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. in Thüringen und Mitglied im Vorstand des Reservistenverbandes der Landesgruppe TH, berichtete Vaszyl Vitenko Vorsitzender des Vereins Ukrainischer Landsleute in Thüringen zunächst eindrücklich von der Lage in der Ukraine, den Herausforderungen für die Bevölkerung und bewertete aus seiner Sicht das Vorgehen Russlands in seinem Land. Anschließend übernahm Frau Dr. Susan Stewart von der Stiftung Wissenschaft & Politik Berlin die Beantwortung der Eingangsfrage auf dreierlei Weise:

Es bedeutet eine viel engere Beziehung zwischen Deutschland und der Ukraine

Es bedeutet eine Möglichkeit, von den Erfahrungen der Ukraine zu lernen.

Es bedeutet eine starke Annäherung der Ukraine an die EU, mit dem Status als Kandidatenland und dem Beginn der Verhandlungen über den Beitritt.

Darauf aufbauend ging Alexej Yusopov (Leiter des Russlandprogramms der Friedrich-Ebert-Stiftung) in seinem Vortrag umfangreich neben der russischen Sichtweise vor allem auf die wirtschaftlichen Dimensionen des Krieges in der Ukraine, Russland und der EU ein und forderte dazu auf, hinsichtlich der Zermürbungs- und Abnutzungstaktik hinter die Schlagzeilen zu schauen. Er zeigte sehr eindrucksvoll Möglichkeiten russischen Handelns auf. 

Wie man sich diesen Handlungsoptionen entgegensetzt analysierte Oberst Arndt Günther aus dem Landeskommando Thüringen im Folgenden vor allem in Bezug auf das militärische Agieren Deutschlands, der EU-Partnerländer und der NATO als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine sowie als Teil der Abschreckung.

Im Anschluss daran ergab sich ein intensiver Austausch mit den Teilnehmenden, die eine Vielzahl von Fragen an das Podium richteten und sowohl die Einschätzungen der Referenten teilten oder kritisch Anmerkungen dazu äußerten. 

 

Ort: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hörsaal 7 - Carl-Zeiss-Straße 3 , 07743 Jena
Organisator: Herr Wolfgang Höffken , Moderation info.erfurt@fes.de
Nonnengasse 11, 99084 Erfurt  0361-598020

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